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Im Rahmen des Curriculums Visuelle Anthropologie, das zwischen 2013 und 2015 am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen stattgefunden hat, sind vier studentische Dokumentarfilme zum Thema „Klimawandel“ entstanden, die in Göttingen spielen. Ein Film fokussiert die Initiativen rund um den Göttinger „Masterplan 100% Klimaschutz“, ein anderer zeigt die Erfahrungen der Filmemacher_innen, vier Wochen lang ein möglichst klimaneutrales Leben zu führen. Ein Porträt über die Umweltschutzorganisation Greenpeace sowie ein Film über die kontroversen Diskussionen zum Ausbau von Windenergie in der Region komplettieren die Filmreihe. Die ethnografische Perspektive zeigt dabei anschaulich, welche sozialen Prozesse, welche Politiken, Initiativen und Kontroversen die Veränderungen des Klimas und mit ihnen die gesellschaftlichen Diskurse zeitigen.

Durch die Veranstaltungsreihe KlimaWandelKino wurden die vier entstandenen Filme an die Orte ihrer Entstehung zurück getragen, um einen Austausch zwischen filmischer Repräsentation, den Filmemacher_innen und den Orten und Menschen, von denen die Filme erzählen, zu befördern. Durch zusätzliche Veranstaltungsangebote, die die Inhalte der Filme aufgegriffen bzw. erweitert haben, eröffnete das Wanderkino eine kulturanthropologische, multiperspektivische und engagierte Auseinandersetzung mit einem globalen Problemfeld in lokaler Perspektive. Die gebündelte Vorstellung der Filme im Lumière markiert den Abschluss des KlimaWandelKinos.